The Making of Brot und Bitterschokolade: (K)eine Buchvorstellung

Brot-und-Bitterschokolade-mitKlappentext

Das erste eigene Buch ist etwas ganz Besonders. Natürlich habe ich auch früher schon veröffentlicht: In Literaturzeitschriften, in Anthologien zusammen mit anderen Autoren oder im Internet. Meistens waren es Gedichte oder kurze Erzählungen. Aber jetzt ist mein Roman Brot und Bitterschokolade da: 240 Seiten nur von mir zwischen zwei (vom Verlag ganz wunderbar gestalteten) Buchdeckeln!

Bin ich jetzt Schriftstellerin von Beruf?

Ja – unter anderem. Denn wie die meisten Autoren und Autorinnen habe ich auch einen ganz „normalen“ Beruf als Bauingenieurin. Wie das zusammenpasst? Sehr gut, finde ich. Wer schreiben will, sollte auch was erleben… und es ist gut, wenn der Alltag nicht nur ums Schreiben kreist, denn viele Ideen reifen im Unterbewusstsein, während ich mit etwas völlig anderem beschäftigt bin.
Brot und Bitterschokolade ist über mehrere Jahre hinweg entstanden, ich habe Testleserinnen damit genervt, es gründlichst überarbeitet und sogar Teile davon mehrmals neu geschrieben. Dafür braucht es viel Durchhaltevermögen – wie auch bei der Verlagssuche. Ich hatte Glück und habe den SüdOst-Verlag (in der Verlagsgruppe Gietl in Regenstauf) gefunden. Die Zusage hat mich total gefreut, denn die meisten Autorinnen suchen sehr lange nach einem Verlag oder veröffentlichen selbst. Mittlerweile gibt es wirklich tolle Self-Publishing-Bücher – aber ich genieße es sehr, dass der Verlag mit Grafikabteilung, Lektorat, Vertrieb und so weiter hinter mir steht. Also allem, was professionelle Buchproduktion und -vermarktung ausmacht.

Mein Kerngeschäft ist das Schreiben – der Verlag hält mir den Rücken frei

Auch, weil man als Autorin leicht betriebsblind wird für das eigene Werk, an dem man so intensiv gearbeitet hat. Dazu verrate ich euch ein kleines Geheimnis: Beim Cover durfte ich unter mehreren Vorschlägen des Verlags einen Favoriten küren; zunächst gefiel mir ein anderes Motiv besser. Es war auch hübsch und ein Buch mit so einem Cover hätte ich gleich gekauft – bloß: Es wäre nicht „mein“ Buch gewesen! Zum Glück hat mich meine Lektorin schnell überzeugt, dass das jetzige Cover perfekt für Brot und Bitterschokolade ist. Verspielt, romantisch – aber nicht kitschig. Mein „Kerngeschäft“ ist nun mal das Schreiben. Dass sich der Verlag um das Drumherum kümmert, ist mehr als wertvoll für mich. Um es mit einem Zitat von John Irving zu sagen:

„I like the writing part of being a writer.“ (John Irving)

Woher kommen die Ideen…?

Ich werde oft gefragt, wann und wie ich die erste Idee zu Brot und Bitterschokolade hatte. Am Anfang war da einfach nur die Figur Gina – woher, kann ich beim besten Willen nicht mehr erklären. Sie kam aus meinem Unterbewusstsein, schätze ich. 🙂 Irgendwann gesellte sich der Mann mit Hund dazu. Alle drei entwickelten schnell ein Eigenleben und so kam auch die Handlung in Gang. Ich glaube, es war zu der Zeit, als ich anfing, selbst Kreatives Schreiben zu unterrichten. Meine Hauptfigur Gina ist auch Schreibgruppenleiterin (und da enden die Gemeinsamkeiten auch schon). Anders als ich betreibt sie zusammen mit einer Freundin außerdem eine Sprachschule, sie hat eine unerklärliche Schreibblockade und lebt zurückgezogen. Ich wollte sie aus ihrer Reserve locken: Sie sollte sich ihrer Vergangenheit stellen, Freundschaft und Liebe in ihr Leben lassen. Und natürlich konnte ich als Schreibtrainerin die Schreibblockade meiner Figur nicht einfach ignorieren. 🙂

Außerdem sollte es ein Liebesroman sein in Regensburg spielen – aus dem einfachen Grund, weil ich selbst sehr gern Liebesromane lese und Regensburg auch für Romantik der perfekte Schauplatz ist.

Habe ich euch neugierig gemacht? Die Eckdaten zum Buch und eine Leseprobe findet ihr hier. Eine Lesung gibt es natürlich auch – schaut doch vorbei und sichert euch ein signiertes Exemplar!

 

Lesung am 22. September 2016

19.30 Uhr im Literaturcafé Regensburg

Spiegelgasse 8

 

Lesung-Plakat

 

Bilder: Battenberg Gietl Verlag GmbH / Sabine Eva Rädisch

 

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