Welche Schreibgruppe ist die richtige für mich?

Man muss keine Buchveröffentlichung anstreben, um schreiben zu wollen. Viele Menschen führen Tagebuch, andere finden über ihre Kinder oder Enkelkinder zum Erzählen. Manche würden gerne schreiben, wissen aber nicht so recht, worüber, oder nehmen sich selten die Zeit dazu. Eine Schreibgruppe bietet einiges:  „Welche Schreibgruppe ist die richtige für mich?“ weiterlesen

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Wie schreibe ich?

Zunächst mit einem Stift und erst danach mit der Tastatur. Dabei bleibt der Stift jedoch mein stetiger Begleiter.

Meine erste Geschichte flutschte mir nur so aus den Fingern. Ich setzte mich an den Computer und schrieb wie besessen. Das fachkundige Fazit über meine 84 A4-Seiten lautete: Das ist kein Roman. „Wie schreibe ich?“ weiterlesen

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Die Architektur der Geschichte

Teil 2: Themen und Motive – um was soll’s gehen?

„Prämissen“ – oder „Kernaussagen“, wie ich sie oft nenne – sind, wie wir bereits festgestellt haben, eine Möglichkeit, die zentrale Aussage bzw. den zentralen Konflikt in einem kurzen Satz zusammenzufassen.

Das Problem mit Prämissen aber ist: Sie sind austauschbar. So merkt man schnell, dass beispielsweise Episode 1-6 von Star Wars einer sehr ähnlichen Struktur zugrunde liegt wie Shakespears Macbeth – nämlich die Korruption einer rechtschaffenen Seele durch den Hunger nach Macht und Rache. Und ganz ehrlich, dieser Konflikt ist wirklich nichts neues.
Zudem beschreiben Prämissen nur die ungefähre Idee einer Geschichte, ihren Konflikt, nicht aber die Erzählweise, das Genre oder die vielen, wichtigen Details. Wir müssen also das Feld weiter einschränken und gleichzeitig erweitern.
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Serie: Die Architektur der Geschichte

Teil 1: Prämisse oder Kernaussage – was willst Du eigentlich?

Sie sind Autor? Gut. Dann legen Sie Ihren Stift und Ihre Tastatur weg, ziehen sich Ihre Wanderstiefel an und schultern Ihren Rucksack. Denn bevor man hübsche Sätze auf das Papier bringen kann, müssen die überlebenswichtigen Grundlagen sitzen. Eine Pfadfinderei für Geschichtenbauer von Benjamin Feiner.

Stellen Sie sich eine Autorin vor. Vielleicht sieht sie Ihnen sogar ähnlich. Sie sitzt vor ihrem Laptop, bastelt seit Wochen an ihrem Roman herum. Die vielen angefangenen Kapitel ihres Buches hat sie nun zusammengefügt und will diese auf 150 Seiten ausarbeiten. Sie hat viele Stunden in das Schreiben investiert, hat sich wenig Ruhe gegönnt, hat recherchiert, hat wichtige Termine mit ihrem Freund abgesagt. Sie hat sich sogar schon für einen Titel entschieden. Aber nun sitzt sie da, den Kopf auf die Tischplatte gelegt, die Seiten in den Mund gestopft. Ein flaches, erschöpftes Pfeifen entweicht aus ihren Nasenlöchern. Die Tastatur ist im ganzen Zimmer verstreut, ein faustgroßes Loch klafft im Bildschirm.
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Blick in die Sterne: Was sollte man beim Schreiben von Rezensionen beachten?

Sieben No Gos bei Buchbewertungen – aus Sicht eines Autors

Autoren leben von Rezensionen. Gerade was die Unterhaltungsliteratur angeht, ersetzen Buchblogger*innen mittlerweile weitestgehend die altehrwürdigen Kritiker der klassischen Printmedien. Sie bloggen meist mit Leidenschaft – und ohne Bezahlung. In sozialen Netzwerken sorgen sie dafür, dass auch unbekannte Autoren eine Chance auf Beachtung finden, auch wenn sie von den klassischen Medien ignoriert werden.

Doch die schöne neue Kritiker-Welt hat auch ihre Schattenseiten. Dass Kritiken immer auch wehtun können, soll hier gar nicht zur Diskussion gestellt werden. Manche Kritiken jedoch tun weher als andere. Und dann gibt es eben Dinge, die sowohl Lesern als auch Autoren den Blick in die bunte Welt der Sternebewertungen so richtig verleiden können. Weiterlesen…

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Vom Glück, einen Film zu drehen

Serie: Selfpublishing – Was bedeutet das für mich als Autor/in
Was macht ein Drehbuchschreiber und Regisseur, wenn er keine Kohle hat? Entweder er hat eine Mutter, die ihm ein paar hundert Euro sponsert oder es wird nichts mit dem Film. Er muss auch einen Kameramann und ein paar Schauspieler haben, die es für einen Appel und ein Ei machen.
Beginnen wir von vorne. Zwei Fachbücher über das Drehbuchschreiben inhaliert. Und dann kam der Satz, ein Hollywooddrehbuch entstehe in einem Zeitraum von neun Monaten. Nach zwei Monaten glaubte ich fertig zu sein, es folgten aber noch sieben Fassungen. Eine Szene wurde während der Dreharbeiten umgeschrieben, einiges am Set improvisiert. Die letzten Änderungen im Schneideraum.

Über 20 Menschen trugen dazu bei, dass der Film so geworden ist, wie er ist. Auf den ersten Blick ist das viel. Aber geht mal ins Kino, wie viel Namen am Ende aufgezählt werden. Da kommt ihr mit dem Zählen ins Schleudern. Uns sind auch Menschen in die Kamera gelaufen, als Annemarie mit ihrem Koffer durch Regensburg zog. Weiterlesen…

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