Dachgeschichten – ein literarischer Salon am Fischmarkt 3

3 Fragen an Elisabeth Aslan, Gastgeberin der „Dachgeschichten Fischmarkt 3“

Als ich im letzten Herbst eingeladen wurde, bei den „Dachgeschichten“ Lyrik vorzutragen, sagte ich gerne zu; das Lesungsformat, das Ambiente hoch über der Donau und die offene Atmosphäre  sind einmalig in Regensburg. Deshalb freue ich mich, dass ich heute die Frau interviewen kann, die dahinter steht: Elisabeth Aslan, Journalistin und Autorin, mit einer wunderschön gelegenen Wohnung und Dachterrasse am Fischmarkt 3. „Dachgeschichten – ein literarischer Salon am Fischmarkt 3“ weiterlesen

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Literarisches Speed Dating: Jahreslesung des VS Ostbayern

Die Macht des ersten Eindrucks

Der erste Eindruck zählt. Das ist bei Menschen so – aber auch bei Büchern. Die traditionelle Jahreslesung des Schriftstellerverbands Ostbayern (kurz: VS Ostbayern) ist daher als ein literarisches Speed Dating konzipiert. Die Regeln sind ähnlich wie bei der Partnersuche. Jeder Autor hat exakt fünf Minuten Zeit, dem Publikum sein neuestes Werk vorzustellen. Ob durch eine Lesung, einen kleinen Vortrag oder die Präsentation von Anschauungsmaterial – der Fantasie des Einzelnen sind keine Grenzen gesetzt. Abgesehen vom strengen Zeitlimit natürlich. „Literarisches Speed Dating: Jahreslesung des VS Ostbayern“ weiterlesen

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Veranstaltungsankündigung: Algerischer Abend im Literaturcafé Regensburg

Am 27.September veranstalten wir (das sind Peter Skrabut, Martin Stauder, ich + Gäste) wieder ein Literatur Terzett. Es ist das dritte in diesem Jahr.

Im März nahmen wir uns Michel Houellebecq vor, der in diesem Jahr 60 wurde, einen wirklich „Großen“ der französischen Gegenwartsliteratur. Sein Roman “Die Unterwerfung“ kam zu dem Zeitpunkt in Hamburg im Deutschen Schauspielhaus auf die Bühne. Weiterlesen…

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Serie: Die Architektur der Geschichte

Teil 1: Prämisse oder Kernaussage – was willst Du eigentlich?

Sie sind Autor? Gut. Dann legen Sie Ihren Stift und Ihre Tastatur weg, ziehen sich Ihre Wanderstiefel an und schultern Ihren Rucksack. Denn bevor man hübsche Sätze auf das Papier bringen kann, müssen die überlebenswichtigen Grundlagen sitzen. Eine Pfadfinderei für Geschichtenbauer von Benjamin Feiner.

Stellen Sie sich eine Autorin vor. Vielleicht sieht sie Ihnen sogar ähnlich. Sie sitzt vor ihrem Laptop, bastelt seit Wochen an ihrem Roman herum. Die vielen angefangenen Kapitel ihres Buches hat sie nun zusammengefügt und will diese auf 150 Seiten ausarbeiten. Sie hat viele Stunden in das Schreiben investiert, hat sich wenig Ruhe gegönnt, hat recherchiert, hat wichtige Termine mit ihrem Freund abgesagt. Sie hat sich sogar schon für einen Titel entschieden. Aber nun sitzt sie da, den Kopf auf die Tischplatte gelegt, die Seiten in den Mund gestopft. Ein flaches, erschöpftes Pfeifen entweicht aus ihren Nasenlöchern. Die Tastatur ist im ganzen Zimmer verstreut, ein faustgroßes Loch klafft im Bildschirm.
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Blick in die Sterne: Was sollte man beim Schreiben von Rezensionen beachten?

Sieben No Gos bei Buchbewertungen – aus Sicht eines Autors

Autoren leben von Rezensionen. Gerade was die Unterhaltungsliteratur angeht, ersetzen Buchblogger*innen mittlerweile weitestgehend die altehrwürdigen Kritiker der klassischen Printmedien. Sie bloggen meist mit Leidenschaft – und ohne Bezahlung. In sozialen Netzwerken sorgen sie dafür, dass auch unbekannte Autoren eine Chance auf Beachtung finden, auch wenn sie von den klassischen Medien ignoriert werden.

Doch die schöne neue Kritiker-Welt hat auch ihre Schattenseiten. Dass Kritiken immer auch wehtun können, soll hier gar nicht zur Diskussion gestellt werden. Manche Kritiken jedoch tun weher als andere. Und dann gibt es eben Dinge, die sowohl Lesern als auch Autoren den Blick in die bunte Welt der Sternebewertungen so richtig verleiden können. Weiterlesen…

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The Making of Brot und Bitterschokolade: (K)eine Buchvorstellung

Das erste eigene Buch ist etwas ganz Besonders. Natürlich habe ich auch früher schon veröffentlicht: In Literaturzeitschriften, in Anthologien zusammen mit anderen Autoren oder im Internet. Meistens waren es Gedichte oder kurze Erzählungen. Aber jetzt ist mein Roman Brot und Bitterschokolade da: 240 Seiten nur von mir zwischen zwei (vom Verlag ganz wunderbar gestalteten) Buchdeckeln!

Bin ich jetzt Schriftstellerin von Beruf?

Ja – unter anderem. Denn wie die meisten Autoren und Autorinnen habe ich auch einen ganz „normalen“ Beruf als Bauingenieurin. Wie das zusammenpasst? Sehr gut, finde ich. Wer schreiben will, sollte auch was erleben… und es ist gut, wenn der Alltag nicht nur ums Schreiben kreist, denn viele Ideen reifen im Unterbewusstsein, während ich mit etwas völlig anderem beschäftigt bin. Weiterlesen…

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Raus aus der Schublade – willkommen beim Literaturstammtisch!

Autoren sind einzelgängerische Wesen, die einsam und allein vor ihrer Schreibmaschine hocken, in dunklen Kellerlöchern oder abgeschiedenen Dachwohnungen hausen und sich nur selten ans Tageslicht wagen.

So ein weit verbreitetes Vorurteil.

Unzählige Autorengruppen in sozialen Netzwerken jedoch beweisen, dass der Autor an sich durchaus eine kontaktfreudige Spezies ist, immer auf der Suche nach Artgenossen, mit denen er sich austauschen kann. Weiterlesen…

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Auf nach Berching!

Brunnen BerchingBerching ist ein kleines, malerisches Städtchen im Landkreis Neumarkt. Normalerweise ist es vor allem bekannt für seinen Rossmarkt, die mittelalterlichen Befestigungsanlangen und das Geburtshaus des berühmten Komponisten Christoph Willibald Gluck. Einmal im Jahr jedoch entwickelt sich das pittoreske Städtchen zum Zentrum der Oberfpälzer Literaturszene. Weiterlesen…

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Vom Glück, einen Film zu drehen

Serie: Selfpublishing – Was bedeutet das für mich als Autor/in
Was macht ein Drehbuchschreiber und Regisseur, wenn er keine Kohle hat? Entweder er hat eine Mutter, die ihm ein paar hundert Euro sponsert oder es wird nichts mit dem Film. Er muss auch einen Kameramann und ein paar Schauspieler haben, die es für einen Appel und ein Ei machen.
Beginnen wir von vorne. Zwei Fachbücher über das Drehbuchschreiben inhaliert. Und dann kam der Satz, ein Hollywooddrehbuch entstehe in einem Zeitraum von neun Monaten. Nach zwei Monaten glaubte ich fertig zu sein, es folgten aber noch sieben Fassungen. Eine Szene wurde während der Dreharbeiten umgeschrieben, einiges am Set improvisiert. Die letzten Änderungen im Schneideraum.

Über 20 Menschen trugen dazu bei, dass der Film so geworden ist, wie er ist. Auf den ersten Blick ist das viel. Aber geht mal ins Kino, wie viel Namen am Ende aufgezählt werden. Da kommt ihr mit dem Zählen ins Schleudern. Uns sind auch Menschen in die Kamera gelaufen, als Annemarie mit ihrem Koffer durch Regensburg zog. Weiterlesen…

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