Was sollten mein Verlag und mein Illustrator für mich leisten?

Die meisten von uns haben bereits die ein oder andere Geschichte in der Schublade. Einige wenige dieser Geschichten schaffen es auch, das Interesse eines Verlags zu wecken. Doch damit ist es nicht getan. Denn Verlag ist nicht gleich Verlag. Wenn sich allerdings kein Verlag finden lässt, muss das nicht bedeuten, dass die Geschichte nicht trotzdem lesenswert ist. Selfpublishing lautet hier das Wort der Stunde. Ironischerweise gibt es hierüber bereits einige Bücher von Verlagen, doch das ist ein sehr komplexes Thema für sich.
Ungeachtet dessen, ob man eine Geschichte durch einen Verlag oder im Selfpublishing vertrieben wird, braucht sie in jedem Falle ein ansprechendes Cover.
In diesem Betrag geht es darum was mein Verlag und mein Illustrator für mich leisten sollten. „Was sollten mein Verlag und mein Illustrator für mich leisten?“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Welche Schreibgruppe ist die richtige für mich?

Man muss keine Buchveröffentlichung anstreben, um schreiben zu wollen. Viele Menschen führen Tagebuch, andere finden über ihre Kinder oder Enkelkinder zum Erzählen. Manche würden gerne schreiben, wissen aber nicht so recht, worüber, oder nehmen sich selten die Zeit dazu. Eine Schreibgruppe bietet einiges:  „Welche Schreibgruppe ist die richtige für mich?“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Wie schreibe ich?

Zunächst mit einem Stift und erst danach mit der Tastatur. Dabei bleibt der Stift jedoch mein stetiger Begleiter.

Meine erste Geschichte flutschte mir nur so aus den Fingern. Ich setzte mich an den Computer und schrieb wie besessen. Das fachkundige Fazit über meine 84 A4-Seiten lautete: Das ist kein Roman. „Wie schreibe ich?“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Die Architektur der Geschichte

Teil 2: Themen und Motive – um was soll’s gehen?

„Prämissen“ – oder „Kernaussagen“, wie ich sie oft nenne – sind, wie wir bereits festgestellt haben, eine Möglichkeit, die zentrale Aussage bzw. den zentralen Konflikt in einem kurzen Satz zusammenzufassen.

Das Problem mit Prämissen aber ist: Sie sind austauschbar. So merkt man schnell, dass beispielsweise Episode 1-6 von Star Wars einer sehr ähnlichen Struktur zugrunde liegt wie Shakespears Macbeth – nämlich die Korruption einer rechtschaffenen Seele durch den Hunger nach Macht und Rache. Und ganz ehrlich, dieser Konflikt ist wirklich nichts neues.
Zudem beschreiben Prämissen nur die ungefähre Idee einer Geschichte, ihren Konflikt, nicht aber die Erzählweise, das Genre oder die vielen, wichtigen Details. Wir müssen also das Feld weiter einschränken und gleichzeitig erweitern.
„Die Architektur der Geschichte“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Vorfilm „Emotions fall“ von Thyra Thorn

Als Vorfilm zu Martin Stauders „Mit dem Koffer auf Achse“ läuft mein Video „Gefühlssturz“ (im Original „Emotions fall“). Das Filmchen zeichnete ich 2013. Es ist ein relativ einfaches Animationsfilmchen, mit Windows Movie Maker gebastelt. (Ich muss gestehen, dass ich meine Filme immer noch mit WMM mache, es müssen schon handfeste Argumente kommen, die mich eines Besseren belehren!) Die Musik stammt- wie bei fast all´ meinen Videos – von „velocity indians“. Dahinter stecken Markus Vogel und Martin Schmidt. „Vorfilm „Emotions fall“ von Thyra Thorn“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Dachgeschichten – ein literarischer Salon am Fischmarkt 3

3 Fragen an Elisabeth Aslan, Gastgeberin der „Dachgeschichten Fischmarkt 3“

Als ich im letzten Herbst eingeladen wurde, bei den „Dachgeschichten“ Lyrik vorzutragen, sagte ich gerne zu; das Lesungsformat, das Ambiente hoch über der Donau und die offene Atmosphäre  sind einmalig in Regensburg. Deshalb freue ich mich, dass ich heute die Frau interviewen kann, die dahinter steht: Elisabeth Aslan, Journalistin und Autorin, mit einer wunderschön gelegenen Wohnung und Dachterrasse am Fischmarkt 3. „Dachgeschichten – ein literarischer Salon am Fischmarkt 3“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Literarisches Speed Dating: Jahreslesung des VS Ostbayern

Die Macht des ersten Eindrucks

Der erste Eindruck zählt. Das ist bei Menschen so – aber auch bei Büchern. Die traditionelle Jahreslesung des Schriftstellerverbands Ostbayern (kurz: VS Ostbayern) ist daher als ein literarisches Speed Dating konzipiert. Die Regeln sind ähnlich wie bei der Partnersuche. Jeder Autor hat exakt fünf Minuten Zeit, dem Publikum sein neuestes Werk vorzustellen. Ob durch eine Lesung, einen kleinen Vortrag oder die Präsentation von Anschauungsmaterial – der Fantasie des Einzelnen sind keine Grenzen gesetzt. Abgesehen vom strengen Zeitlimit natürlich. „Literarisches Speed Dating: Jahreslesung des VS Ostbayern“ weiterlesen

Erzähle deinen Freunden von uns!

Veranstaltungsankündigung: Algerischer Abend im Literaturcafé Regensburg

Am 27.September veranstalten wir (das sind Peter Skrabut, Martin Stauder, ich + Gäste) wieder ein Literatur Terzett. Es ist das dritte in diesem Jahr.

Im März nahmen wir uns Michel Houellebecq vor, der in diesem Jahr 60 wurde, einen wirklich „Großen“ der französischen Gegenwartsliteratur. Sein Roman “Die Unterwerfung“ kam zu dem Zeitpunkt in Hamburg im Deutschen Schauspielhaus auf die Bühne. Weiterlesen…

Erzähle deinen Freunden von uns!

Serie: Die Architektur der Geschichte

Teil 1: Prämisse oder Kernaussage – was willst Du eigentlich?

Sie sind Autor? Gut. Dann legen Sie Ihren Stift und Ihre Tastatur weg, ziehen sich Ihre Wanderstiefel an und schultern Ihren Rucksack. Denn bevor man hübsche Sätze auf das Papier bringen kann, müssen die überlebenswichtigen Grundlagen sitzen. Eine Pfadfinderei für Geschichtenbauer von Benjamin Feiner.

Stellen Sie sich eine Autorin vor. Vielleicht sieht sie Ihnen sogar ähnlich. Sie sitzt vor ihrem Laptop, bastelt seit Wochen an ihrem Roman herum. Die vielen angefangenen Kapitel ihres Buches hat sie nun zusammengefügt und will diese auf 150 Seiten ausarbeiten. Sie hat viele Stunden in das Schreiben investiert, hat sich wenig Ruhe gegönnt, hat recherchiert, hat wichtige Termine mit ihrem Freund abgesagt. Sie hat sich sogar schon für einen Titel entschieden. Aber nun sitzt sie da, den Kopf auf die Tischplatte gelegt, die Seiten in den Mund gestopft. Ein flaches, erschöpftes Pfeifen entweicht aus ihren Nasenlöchern. Die Tastatur ist im ganzen Zimmer verstreut, ein faustgroßes Loch klafft im Bildschirm.
Weiterlesen…

Erzähle deinen Freunden von uns!